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Persönliche Stimmen

Mitglieder der Living in Process®-Community berichten von ihren Erfahrungen.

Becoming more mindful - Elise

ACHTSAMER WERDEN – Elise, USA Ich bin dankbar, die Möglichkeit zu haben, am weltweiten Leben-im-Prozess-Netzwerk teilzunehmen. Seit ich 1993 zum ersten Mal mit diesem Netzwerk in Berührung kam, habe ich so viel gelernt und eine so tiefe Wandlung darüber erfahren, wie ich mich selbst und die Gesellschaft sehe. Durch meine Teilnahme an diesem Netzwerk habe ich die Unterstützung gefunden, die ich brauche um zu entdecken, wer ich wirklich bin, in jedem einzelnen Augenblick. Ich bin nach wie vor herausgefordert, achtsamer und verantwortungsvoller dafür zu werden, wie ich mich im Leben verhalte. Elise, USA

The beginning of a healing process - Mandy

DER BEGINN EINES HEILUNGSPROZESSES – Mandy, Australien Ich erlebte Anne Wilson Schaef als eine Frau, mit einer immensen Fähigkeit zu lieben und mit großer Weisheit. Nachdem ich eine Menge Selbsthilfebücher gelesen hatte, war ich von Anne Wilson Schaefs Leben-im-Prozess-Buch wirklich beeindruckt, weil es keine schnelle Lösung oder einen berauschenden Hype versprach, die Worte trafen einen Nerv in mir und ich spürte ihre Wahrheit. Nach dem Lesen des Buches wollte ich unbedingt mehr wissen, um diese Prozessarbeit selbst zu erleben. Also kam ich zum nächsten Workshop mit einer Mischung von Aufregung und Angst. Meine fünfjährige Tochter begleitete mich. Wir wurden beide herzlich willkommen geheißen, und das Wochenende war der Beginn eines Heilungsprozesses; ich bin dankbar, immer noch daran teilzunehmen. Indem Anne Wilson Schaef ihre Prozessarbeit in die Welt brachte, gab sie mir die Möglichkeit, mich mit dem Schöpfer von allem zu verbinden in dem Wissen, dass ich mehr bin als das, was mir als Kind zugestoßen ist, und mehr als meine gegenwärtigen Neurosen oder Süchte. Und am hoffnungsvollsten ist, dass ich mit der Unterstützung einer liebevollen Gemeinschaft aus mir selbst heraus heilen kann, ohne dass mir jemand sagt, was mit mir „falsch“ ist und wie ich es korrigieren kann, oder wie ich lerne mit dem Schmerz zu leben. Mein äußeres Leben hat sich verändert, und vor allem mein inneres Leben hat sich seit meiner Teilnahme an der Leben-im-Prozess-Gemeinschaft verändert. Ich habe ein reiches und erfülltes Leben, bin offen für neue Herausforderungen und fühle Dankbarkeit (meistens). Ich bin nicht von all meinen Problemen geheilt und das macht mir immer weniger Sorgen; ich trage auf sinnvolle Weise zu meiner Gemeinschaft bei und bin froh zu wachsen und zu leben. Anne selbst ist eine Inspiration, sie ist eine echte Person, die ein reales Leben führt, auf eine andere Art und Weise, als ich es je bei jemand anders erlebt habe. Sie ist liebevoll genug um Feedback zu geben, das auch schwer zu schlucken sein kann, und sie ist unendlich großzügig gegenüber der Leben-im-Prozess Gemeinschaft und vielen anderen Gemeinschaften, wie indigenen amerikanischen Stämmen. Sie teilt gerne ihre Weisheit als indigene Älteste, ihre Wahrheit und ihren Prozess als Lehrerin und ihre Liebe und ihren Humor als Frau. Mandy, NSW, Australien

Melting the ice block - Pete

DEN EISBLOCK ZUM SCHMELZEN BRINGEN – Pete, USA Wie ich früher war ... Ich war wie ein Eisblock bevor ich Anne Wilson Schaef und die Arbeit kennenlernte, die sie in die Welt gebracht hatte; diese Arbeit wird Leben-im-Prozess genannt. Das Ausmaß dessen, was ich fühlte, tat, wusste und dessen ich mir bewusst war, war so eng, dass ich praktisch eingefroren war. Wenn mich anfangs jemand aus dem Leben-im-Prozess-Netzwerk fragte, wie ich mich fühlte, überlegte ich einen Moment, scannte den mageren Bereich des Bewusstseins, das ich von mir hatte, und sagte „Meine Zehen sind kalt“. Das ist alles, was ich fühlen konnte, als ich zu LIP kam – abgesehen davon, dass ich mich total elend und vom Rest der Welt abgeschnitten fühlte. Dessen war ich mir bewusst. Als ich ankam, hatte ich keine Ahnung von Spiritualität, von mir selbst und kein Bewusstsein dafür, unehrlich zu sein und mit einer Maske zu leben. Wenn du es mochtest, mochte ich es auch. Wenn du etwas tun wolltest, wollte ich es auch tun. Ich wusste nicht, dass es irgendeinen anderen Weg gab, wusste nicht, was ich wirklich fühlte, was mir wirklich wichtig war, und auf gar keinen Fall war mir bewusst, dass es irgendjemand anderes auf der Welt gab. Ich dachte, es ginge allein um mich. Kurz nachdem ich ins Leben-im-Prozess-Netzwerk gekommen war, entdeckte ich, dass ich süchtig war. Diese Erkenntnis fiel mir nicht schwer, denn ich wusste sehr gut, dass ich vom Essen total besessen war. Ich gestand mir ein, dass ich wahrscheinlich auch Alkoholiker war, aber meine Esssucht war so, dass es nichts Anderes gab, was ich jeden Tag tun wollte, außer zu essen! In dem von Anne Wilson Schaef entwickelten Modell stand die Genesung von Süchten an erster Stelle. Süchte halten uns davon ab zu fühlen, was wir fühlen, und zu wissen, was wir wissen. Das war mir klar. Ich war komplett weggetreten – konnte die Berge von Boulder, Colorado, die praktisch vor meiner Haustür waren, nicht fühlen! Anne empfahl die 12-Schritte-Programme als die ihr bekannte beste Möglichkeit zur Genesung von Süchten, und so begann ich bei den Anonymen Esssüchtigen. Das änderte mein Leben und schließlich entdeckte ich eine Fülle anderer Süchte einschließlich Alkoholismus, der sich schließlich als die Sucht herausstellte, der ich mich vorrangig widmen musste. Die Genesung vom Alkoholismus ist und war wahrscheinlich tagtäglich die größte Herausforderung für mich, und dank AA (Anonyme Alkoholiker) und Leben-im-Prozess wusste ich jetzt, was mein Problem war und konnte mich auf eine Lösung konzentrieren. Eine weitere wichtige Entdeckung, die ich vor 20 Jahren machte, als ich zu Anne und der Leben-im-Prozess Arbeit kam, war das was sie als „Tiefenprozessarbeit“ bezeichnet hatte. Dies war und ist keine Technik. Es war die natürliche Entfaltung meiner tiefen Gefühle/Prozesse auf eine Art und Weise, wie sich diese Tiefenprozesse entfalten wollten und entfalten mussten. Ich hatte nicht realisiert, wie viel Kindheitskummer ich hatte. Durch „Denken“ wäre ich da nie hingekommen. Stattdessen streckte ich mich auf einer Matte aus und blieb bei meinem Weinen, als es durch mich hindurchfloss und einen Teil der Trauer heilte, die ich jahrelang mit mir herumgetragen hatte. Ich wusste nicht, dass ich so viel Aufgestautes und Vermurkstes in mir hatte, diese Tiefenprozesse, die mich geheilt haben und dies weiterhin tun. Nur Gott weiß, was geheilt werden muss, alte Kindheitstraumata, Prozesse der letzten Woche, Verstrickungen und Probleme meiner Vorfahren, all dies wurde geheilt, indem ich mich der Tiefenprozessarbeit hingab. Dies gab mir so viel Frieden und erfüllte mich mit Gelassenheit. Ich liebte die Tiefenprozessarbeit. Es war das, wonach ich gesucht hatte, ohne überhaupt zu wissen, dass ich suchte. Als ich bei meinem ersten Workshop mit Anne Wilson Schaef ankam, machte ich eine spirituelle Erfahrung. Nie zuvor war ich an einem Ort, der sich so sehr nach Zuhause anfühlte. Zuhause auf einer tiefen, tiefen Ebene. Die Ehrlichkeit war fantastisch. Die Offenheit war berührend und ich fühlte mich verbunden! Ich spürte eine tiefe Verbindung mit Anne und den anderen Menschen dort und hatte eine der wunderbarsten Zeiten meines gesamten Lebens. Der Eisblock begann zu schmelzen und nach einer sehr kurzen Zeit des Teilnehmens am Leben-im-Prozess-Netzwerk und am 12-Schritte-Netzwerk war ich Teil einer großen Gemeinschaft geworden. Das war eine Gemeinschaft echter Menschen, es waren keine Trinkkumpane, es waren Menschen, die über reale Dinge, reale Gefühle sprachen, und wir unterstützten uns gegenseitig, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Dies waren die glücklichsten Jahre meines Lebens bis zu jenem Zeitpunkt. Über Anne Wilson Schaef Anne Wilson Schaef hat einen Blick, der viel weiter ist als der der meisten Menschen, wie der Adler, der höher als alle anderen Vögel fliegt. Ich erinnere mich, dass sie bei meinem ersten Workshop Dinge in Menschen sah. Sie besaß die Fähigkeit in ihre wunderbaren Seelen zu sehen, an dem Schmerz, dem Müll und den Verschmutzungen vorbei, die viele Menschen in ihrer Persönlichkeit tragen. Anne konnte sehen, wer wir in unserem tiefsten Inneren waren und was wir werden konnten. Sie unterstützte mich darin, ich selbst zu sein! So abgedroschen das auch klingen mag, ich hasste mich! Ich war die letzte Person, die ich werden wollte. Sie sagte mir, ich sei am besten, wenn ich ich-selbst war. Sie hatte so viel Glauben an die Größe der Menschheit. Anne sagte mir einmal sie glaube, wir könnten alles tun und alles erreichen. Ich hatte noch nie jemanden gekannt, der mich wirklich kannte und glaubte, ich könne alles erreichen. Ich hatte früher immer geglaubt, ich sei nie gut genug. Und sie wollte mich damit nicht nur aufmuntern, sie glaubte daran – was mich betraf und fast alle anderen, die sie kannte! Sie hatte den Weitblick eines Adlers und erkannte, was die Menschen werden konnten, wenn sie sich nicht selbst im Wege standen, sondern heilten. Später erkannte ich, dass sie diese Adlersicht auch im Hinblick auf Situationen, Systeme, Gemeinschaften und den Planeten hatte. So viele verwickelte Situationen konnte sie mit Leichtigkeit entwirren. So viele Menschen kamen total verwirrt und voller Schmerz zu den Workshops und sie war in der Lage, ihnen eine Sichtweise auf ihr Leben zu geben, die sie zuvor nicht gesehen hatten. Alle mussten ihre eigene Arbeit tun und sich mit dem eigenen Leben befassen, und Anne war in der Lage ihnen eine positive Perspektive zu vermitteln. Ich liebe es, mit ihr zusammen zu sein und zu hören, was sie in anderen sieht. Sie hat die Leben-im-Prozess-Gemeinschaft auf einen Weg geführt, der größer und besser ist als wir es uns je hätten vorstellen können. Wir nehmen an etwas teil, das viel größer ist als wir jemals gedacht hätten. Als Gemeinschaft haben wir uns um das 110 Jahre alte Boulder Hot Springs Hotel in Montana und das umliegende Land gekümmert. Anne sagte: “Wir können die Menschen nicht heilen ohne das Land zu heilen, und wir können das Land nicht heilen ohne die Menschen zu heilen.“ Wir arbeiten derzeit an einem Plan, die dortigen Feuchtgebiete zu renaturieren und wir haben gelernt, die Tiere, das Land, die Insekten und die ganze Natur so respektvoll zu behandeln, wie uns selbst. Dank Anne Wilson Schaef nehmen wir an einer Heilung teil, die viel größer ist als nur unsere persönliche Heilung. Anne wuchs in einem Umfeld auf, in dem sie von ihren Ältesten ständig gelehrt wurde. Jeden Tag geschah dies auf die Weise der amerikanischen Ureinwohner. Sie hat die Rolle als Lehrerin und Älteste akzeptiert und gibt ständig ihr Wissen weiter an die LIP Gemeinschaft und alle, die begierig sind, ein anderes Lebensparadigma zu erlernen – eines, das auf Respekt, Liebe, Heilung und Spiritualität basiert. Ich persönlich habe es sehr geliebt, über die Fülle von Optionen zu lernen, die mir die ganze Zeit zur Verfügung stehen. Anne sagte: „Optionen sind Reichtum“, und nach meiner Erfahrung stimmt das. Heute habe ich eine viel größere Vielfalt an Freunden als ich je hatte, bevor ich zu LIP kam. Heute lege ich mir nicht mehr wie früher Fesseln an und sage „Ich kann keine Freunde haben, die über 60 sind“, oder „Ich kann keine schwulen Freunde haben“ oder „Ich kann keine Freunde haben, die nicht in Amerika leben“ - Anne brachte mir bei, mich zu weiten anstatt mich einzuengen. Sie bringt mir immer mehr und mehr über mehr und mehr bei. Ich habe gelernt, dass ich die Fähigkeit habe, mich in vielen Ländern zurechtzufinden, nicht nur in meiner kleinen Nachbarschaft. Anne hat mich gelehrt, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, etwas zu tun. Ich bin jetzt Schriftsteller, verbringe Zeit mit Kindern, spreche ein wenig Deutsch, spiele Gitarre, respektiere meine Eltern, bereise die Welt - all diese Möglichkeiten stehen mir offen, weil Anne mich lehrte, mich zu öffnen, und mich dabei unterstützte, als ich es dann tat. Anne Wilson Schaef folgt dem Credo „Do no harm“ (dt.: Füge keinen Schaden zu) und lehrt immer unsere Ältesten zu respektieren und für sie zu sorgen. Unsere Ältesten kannten jemanden, der/die jemanden kannte, der/die jemanden kannte, als die Welt ganz anders war. Sie sind unsere Schätze. Sie lehrt uns den Umgang mit Ältesten und wahrzunehmen, wie wenig respektiert Älteste in der westlichen Kultur sind. Ich bin erstaunt, wie viele Menschen an einer alten Frau vorbeilaufen, die ihren Stock fallen ließ, und wie viele Menschen ihren Platz in einem Bus nicht an Älteste abgeben. Ich hatte nie davon gehört, dass Älteste wertzuschätzen sind. Anne Wilson Schaef lehrt mich, größten Respekt vor ihnen zu haben, und das habe ich jetzt. Sie lehrt uns immer höchsten Respekt für alle zu haben, und zu lieben. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass für Menschen in der westlichen Kultur der Umgang mit Liebe mit zu den schwierigsten Dingen gehört. Es gibt so viele Regeln und Vorschriften in den Köpfen der Menschen darüber, wen sie lieben können, wie sie lieben können, wann sie lieben können und was es bedeutet zu lieben und geliebt zu werden, dass ein Großteil der Liebe einfach vollständig abgeblockt wird. Anne Wilson Schaef ist fabelhaft darin zu lieben. Sie strahlt Liebe für alle Geschöpfe und Menschen aus und wird manchmal dafür „gekreuzigt“. Bei einer öffentlichen Veranstaltung wurde sie einmal von einer Journalistin angegriffen, der all die Liebe aufgefallen war. Die Journalistin sagte ihr, sie hätte bemerkt, dass all die Menschen, die zu der Veranstaltung gekommen waren um Anne zu unterstützen, sie zu lieben schienen. Sie bemerkte außerdem, dass Anne die Menschen liebte, die zu ihrer Unterstützung kamen. Anne wies darauf hin, dass diese Menschen einander ebenfalls liebten. Die Journalistin erwiderte daraufhin: „Finden Sie nicht, dass mit all dem etwas nicht stimmt?“ Kleingeister können Anne Wilson Schaef nicht ausstehen. Ich habe festgestellt, dass Menschen der westlichen Kultur ermutigt werden, wie Zombies zu leben – weder tot noch lebendig – und Zombies können Menschen, die wie Anne so voller Leben sind, nicht ertragen. Diese Menschen können schwer damit umgehen, wenn jemand mitten in einer Konferenz, voller Ego und Illusionen, für die Wahrheit einsteht. Diese Menschen haben Probleme, wenn jemand während eines Films weint und sie nicht (die Menschen tun sich im Allgemeinen schwer mit Gefühlen). Es gibt heutzutage so wenig Menschen, die ganz lebendig sind, und so viele, die diese Menschen, unbarmherzig angreifen. Unsere Kultur kann Lebendigkeit, Gemeinschaft oder Zusammenarbeit nicht ausstehen. Als wir es in Boulder Hot Springs einmal mit juristischen Fragen zu tun hatten, wurde uns gesagt, die Gesetze würden Gemeinschaft und Zusammenarbeit nicht gerade fördern. Erstaunlich. Trotz aller Anfeindungen und trotz des heftigen Widerstands gegen ihr Menschlichsein, hört Anne Wilson Schaef nicht auf zu lieben und sie liebt sehr gut. Über Leben-im-Prozess Die internationale Leben-im-Prozess-Gemeinschaft – die Gemeinschaft an der Anne Wilson Schaef teilnimmt und der sie Führung und Begleitung anbietet – ist eine spirituelle Gemeinschaft, in der wir uns auf Ehrlichkeit, Respekt und Fürsorge für die Erde und die gesamte Schöpfung konzentrieren. Bei LIP nehmen wir großen Anteil aneinander und an den Menschen um uns herum. Eine solche Unterstützung und Liebe habe ich noch nie erlebt. Das vielleicht beste Beispiel dafür sind unsere Fundraising-Auktionen bei unseren Treffen. Das sind keine Auktionen, bei denen die Leute gegen einander bieten. Wenn jemand etwas möchte, gibt diese Person ihr Angebot ab und die anderen erhöhen dieses Angebot zu dessen Gunsten. Für mich ist dies ein Symbol für die Art und Weise, wie wir einander unterstützen. Wir sagen immer, wenn wir die Bedürfnisse der Gemeinschaft an die erste Stelle setzen, dann wird auch für die Bedürfnisse der Einzelnen gesorgt sein. Wir haben hier eine echte Gemeinschaft. Wir arbeiten gemeinsam an Projekten wie Boulder Hot Springs. Wir sorgen für das Land und die Tiere, wo immer wir sind, und bringen gute Energie in die Welt. Ein Nebenprodukt der Tiefenprozessarbeit ist Frieden. Wenn die Menschen sich mit ihren alten Themen auseinandersetzen, auf ihrer eigenen Straßenseite bleiben und die Verantwortung für ihr Leben übernehmen, entsteht Frieden ganz von selbst. Die Leben-im-Prozess-Gemeinschaft ist Frieden. Wenn Nationen sich mit ihren eigenen Problemen befassen, auf ihrer eigenen Straßenseite bleiben und Verantwortung für sich selbst übernehmen würden, gäbe es keine Kriege. Wir im LIP-Netzwerk arbeiten an unseren Themen auf individueller und gemeinschaftlicher Ebene, und Frieden stellt sich ein. In der LIP-Gemeinschaft ehren wir unsere Unterschiede. Alle drei Jahre haben wir ein internationales Treffen, bei dem sich Hunderte von Menschen aus aller Welt und vielen Kulturen versammeln und Zeit mit Ältesten verbringen. Wir feiern die Unterschiede und unterstützen alle und jede Kultur. Wir glauben nicht, der Rest der Welt müsse so werden wie wir, wir glauben daran, Gottes Schöpfung so zu ehren wie Gott sie erschaffen hat. Wie ich heute bin Ich bin nicht mehr in einem Eisblock eingefroren. Mein Leben ist viel umfassender - in dem, was ich fühle, was ich denke, was ich tue - als zu der Zeit, bevor ich Anne Wilson Schaef traf und an der Leben-im-Prozess-Arbeit teilnahm. Ich habe gelernt, wer ich bin. Ich habe gelernt, dass niemand mich kennt oder mehr über mich weiß als ich selbst. Niemand kann mich in Ordnung bringen und ich brauche keine Instanz, um spirituell zu leben. Ich glaube, dass wir alle tief im Inneren wissen, dass wir die Antworten auf das, was wir brauchen, in uns selbst haben. Ich bin Anne und dieser Arbeit so dankbar, dass ich mich wieder mit dem Schöpfer, dem Alles-was-ist, verbunden habe. Ich bin dankbar, so viele Arten der Spiritualität und Seinsweisen kennengelernt zu haben: die der amerikanischen Ureinwohner, der australischen Aboriginals, die der Maori, die hawaiische Weise und sogar die christliche (ich bin jüdisch und wusste fast nichts über das Christentum). Ich bin dankbar für das, was ich über die Natur gelernt habe und das Wissen, dass ich Natur bin. Ich fühle mich als Teil der Einheit von allem und bin nicht mehr auf mich allein gestellt. Heute bin ich Teil eines größeren Ganzen und mein Leben hat einen Sinn. Ich empfinde tiefe Dankbarkeit und Wertschätzung für das Leben-im-Prozess-Netzwerk und insbesondere für Anne Wilson Schaef. Pete, Montana, USA

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